Die Universität Grenoble Alpes, die seit dem 10. April 2013 den Auftrag hat, das Sprachzertifikat im Hochschulwesen (CLES) landesweit zu koordinieren, hat mit dem Ministerium für Hochschulwesen, Forschung und Innovation (MESRI), der Unterkommission „CLES“ der „Kommission für Bildung und berufliche Integration“ der CPU (CPU) und den regionalen Koordinatoren eine neue Struktur der landesweiten CLES Koordination eingeführt, die ein kollegiales Management der Zertifizierung garantiert.

Das MESRI

Das CLES wurde im Mai 2000 vom französischen Bildungsministerium ins Leben gerufen, um das sprachliche Können der Kandidatinnen und Kandidaten zu fördern und zu würdigen. Es erleichtert also gleichzeitig die berufliche Eingliederung und die Mobilität sowie internationale Karrieren.

Die CPU

Eine Unterkommission CLES wurde innerhalb der „Kommission für Bildung und berufliche Integration“ der CPU gegründet, um eine kollegiale politische Leitung zu schaffen, die dem Gegenseitigkeitsprinzip des CLES entspricht.
Sie steht unter der Leitung des Rektors der mit der landesweiten CLES Koordination beauftragten Universität (Universität Grenoble Alpes für die Dauer der aktuellen Konvention). Sie setzt sich aus den Rektoren der Universitäten, die Sitz einer CLES Region sind, und den Vorsitzenden der Einrichtungen zusammen, in denen die stellvertretenden Direktoren der wissenschaftlichen Leitung tätig sind. Sie versammelt sich einmal jährlich, um die strategischen Achsen der Zusammenarbeit zwischen den Regionen, der CLES Förderung und der Beziehungen zu den anderen Ministerien zu definieren.
Sie schlägt eine Harmonisierung der Entlastungen auf nationaler Ebene vor, die den Mitgliedern des CLES Netzes (regionale Koordinatoren, Verantwortliche der CLES Prüfungszentren und Validierungskomitees) zugestanden werden, sowie der Tarife und Vergütungen, die die Einrichtungen für die Organisation des CLES festsetzen (Ausarbeitung der Prüfungsaufgaben, Abnahme und Korrektur der Prüfungen).

Die nationale CLES Koordination

Die nationale Koordination setzt sich aus der nationalen Leitung und dem Verwaltungsteam zusammen, die mit den Entscheidungen bezüglich der Zertifizierung beauftragt sind.
Auf institutioneller Ebene funktioniert das CLES seit seiner Gründung nach dem Gegenseitigkeitsprinzip zwischen den Hochschulen, was die Ausarbeitung der Prüfungsaufgaben und die Organisation auf regionaler und nationaler Ebene betrifft. Diese nationale Koordination, deren Leitung nach der Vereinbarung mit MESRI und CPU seit dem 10. April 2013 der Universität Grenoble Alpes obliegt, ist Garant für diese Gegenseitigkeit.

Der nationale CLES Lenkungsausschuss

Der nationale Lenkungsausschuss ist pädagogischer und operationeller Garant für das interuniversitäre Zertifizierungssystem. Er unterstützt die nationale Leitung des CLES bei der Umsetzung der ihr anvertrauten Aufträge.
Der Lenkungsausschuss steht unter der Führung des wissenschaftlichen Leiters der nationalen Koordination. Er setzt sich aus den stellvertretenden Direktoren/-innen und den regionalen Koordinatoren/-innen oder ihren Vertretern zusammen. Die Rektorin der Universität Grenoble Alpes oder ihre Vertretung sowie der wissenschaftliche Berater des MESRI und zwei Verantwortliche der Validierungskomitees, darunter mindestens ein Verantwortlicher des Validierungskomitees im Fachbereich Englisch, sind ständige Mitglieder des Lenkungsausschusses.

Der wissenschaftliche Ausschuss

Der wissenschaftliche Ausschuss hat beratende Funktion, was die wissenschaftliche Qualität der Inhalte sowie der CLES Verfahren angeht. Er macht dem Lenkungsausschuss und der wissenschaftlichen Leitung des CLES auch Vorschläge bei den formativen und zertifizierungsbezogenen Bewertungsfragen.